Schade, dass am Wochenende kein Bundesliga-Spieltag ist. Ich würde zu gerne wieder mal mein JAKO-Trikot anziehen, dass ich schon lange nicht mehr anhatte.
Bis die Eintracht das nächste Mal spielt ist wahrscheinlich schon wieder Gras über die Sache gewachsen, mit der ein Sportartikelhersteller, der nicht mit ALDI oder LIDL verglichen werden möchte, gezeigt hat, dass er das Internet und die neuen Medien, wie Blogs oder Twitter noch nicht verstanden hat. Was im Übrigen auch für seine Anwaltskanzlei gilt.
Die meisten, die das hier lesen, werden die Geschichte kennen, für die anderen eine kurze Zusammenfassung.
Trainer Baade, ein in der Szene nicht ganz unbekannter Fußballblogger, schreibt ein Blogposting über diese Firma, in der er sich unter anderem zum neuen Logo äußert, wird abgemahnt, zieht den Beitrag zurück, zahlt etwas Geld und gibt eine Unterlassungserklärung ab. Erstmal Ende. Einige Zeit später bekommt er wieder Post von der Sportartikelfirma bzw deren Anwälten, mit einer neuen Forderung, weil auf einem tschechischen Newsaggregator das ursprüngliche Blogposting wieder aufgetaucht ist (für das Trainer Baade nun wirklich nichts mehr kann).
Die Sache wird bekannt und wird über Twitter und in der Blogosphere verbreitet. Hier das Posting bei Alles außer Sport, das die Geschichte wohl ins Rollen gebracht hat.
Auch das Eintrachtforum (hier und hier ) beschäftigt sich mit der Geschichte. Große Scheisse für JAKO, das versucht, etwas rückgängig zu machen, was nicht mehr rückgängig zu machen ist.
Mittlerweile sind ein paar bekanntere Seiten, wie das Handelsblatt , Spiegel Online und die Süddeutsche Zeitung dazugekommen
In der wikipedia wurde die Geschichte auch erwähnt, der Eintrag zu JAKO wurde aber davon mittlerweile wieder gesäubert. Die Ergebnisse bei einer Google-Suche nach JAKO werden diesem Laden sicher auch nicht sonderlich gut gefallen. Aber wer sucht schon nach JAKO …?
Im Blog G (dem Eintracht Blog der Frankfurter Rundschau) gibt es im zum Thema gehörigen Posting mittlerweile 690 Kommentareinträge und eine umfangreiche Linkliste.
Man sollte eine Choreo machen oder sich auf irgendeine Art mit Trainer Baade solidarisieren und diese Aktion von JAKO thematisieren. Und wenn jeder nur das Logo durchkreuzt. Werde das Bild mal im Eintracht-Forum posten. Vielleicht finden sich ja ein paar Leute, die da mitmachen.
Ich würde so einem Laden - wie in diesem Fall dem Ausrüster meines Vereins, es gibt aber durchaus noch den einen oder anderen (auch lokalen) Fall - ja mal wünschen, dass er so richtig auf die Fresse fällt. Dass so ein - ich erspare mir jetzt das entsprechende Adjektiv - Verhalten eben nicht nur in der Blogosphere oder unter den internetaffinen Leuten bzw Verbrauchern(!) die Runde macht, sondern wirklich mal von den großen Medien, also Presse und Fernsehen, die auch die breite Masse erreichen, aufgegriffen wird.
Anders begreifen sie es wohl nicht.
Nachdem ich bereits im März diesen Jahres ein Review zur P7 der Firma Zweibrüder Optoelectronics schreiben durfte, war ich natürlich sehr froh, dass ich auch dieses Mal wieder dabei bin. Und heute geht’s nicht um eine Lampe, sondern gleich um 3 davon. Im Einzelnen waren das die M1 und die M5 aus Microcontroller-Serie der LED-Lenser sowie die K3.
Gleich eins vorweg. Die kleinen Dinger (also wenigstens die M1|M5) sind sauhell. Im Vergleich mit der bereits erwähnten P7 können sie recht gut mithalten. Die Hokus Focus dagegen fällt etwas ab. Die M1 hat annähernd den gleichen Lichtstrom wie die in einem anderem (=Professional) Segment angesiedelte P7, die ihre Energie aus der 4-fachen Batteriemenge holt, dafür aber auch 15-mal solange hält. Der Microcontroller holt hier also wirklich alles raus. Die M5 erschien mir - obwohl von der Papierform deutlich schwächer als die M1 - im Feldversuch fast gleich hell. Im ‘Weitstrahlen und Hellmachen’ habe ich eigentlich keinen nennenswerten Unterschied feststellen können. Und die Jogger und Gassigeher, die mir gestern abend während meines Tests begegnet sind, auch nicht.
Aber eins nach dem anderen … Die Lampen kommen in einem sehr hochwertigen Karton mit Sichtfenster. Da hat man sich wohl (auch) an einem Hersteller aus der Computer-, Telefon- und Musikbranche orientiert. Die Auspackzeremonie ist dann nicht mehr so weit. Apple-User wissen, wovon ich spreche …
Was ist drin? In den Kartons der M1 und M5 natürlich die Taschenlampe, die passende Batterie, eine Anhängeschlaufe, ein Holster (dazu am Ende noch eine kleine Bemerkung), eine Kurzbedienungsanleitung und eine Referenzkarte (Smart Card) in Form eines scheckkartengroßen Kartons.
Bedienungsanleitung? Für eine kleine Taschenlampe? Das wird sich jetzt der eine oder andere fragen. Macht das Ding mehr als Licht? Ja! Die Lampe M1|M5 hat nämlich 3 Modi, die alle über den Taster am Ende der Lampe ausgewählt werden. Hier wird unterschieden zwischen Tasten/Tippen und Schalten. Nach einigen Versuchen zuhause hat man das schnell raus. Die Karte kann man sich ja für alle Fälle trotzdem mal ins Portemonnaie tun.
Die 3 Modi also:
a) 15%-Modus (Blendfreies Kartenlesen)
b) 100%-Modus (hell!)
c) Strobe-Modus (Sicherheit, um z.B. einen Angreifer zu blenden)
Der Strobe-Modus ist also ganz nützlich für Mädels, die abends alleine unterwegs sind. So ne kleine Lampe macht sich - denke ich - auch ganz gut in der Handtasche (oder mit der angebrachten Schlaufe am Handgelenk).
Dass das alles mit nur einem Schalter geht, liegt an dem verbauten Mikroprozessor, der dieser Reihe auch ihren Namen gibt.
Die Lampen machen - wie die größeren Ausgaben übrigens auch - einen sehr hochwertigen Eindruck.
Obwohl sie relativ klein und leicht sind, wirken sie nicht billig, sondern sehr gut verarbeitet. Auch im Innern der Lampe wird nicht gespart, sondern mit vergoldeten Kontakten gearbeitet. Was mir - zumindest an der M5 - sehr gut gefällt, ist die Tatsache, dass hier normale Standardbatterien (AA) verwendet werden, die man überall leicht und preiswert bekommt. Die M1 fällt da leider etwas ab, da hier eine CR123A benötigt wird, die man aus dem Photobereich kennt. Aber das ist wahrscheinlich der kürzeren Bauform geschuldet.
Hier mal eine kurze Übersicht bzw ein Vergleich der einzelnen Lampen. Neu sind die M1|M5, die P7 und die Hokus Focus habe ich als Referenz dazugenommen. Die kleine K3 hab ich nicht ausführlicher getestet.
| M1 | M5 | P7 | Hokus Focus | K3 | |
| LED | 1 * Cree | 1 * Cree | 1 * Cree | Power Chip | 1 * 5 mm Nichia |
| Länge | 97 mm | 104 mm | 133 mm | 128 mm | 68 mm |
| Gewicht | 78 g | 74 g | 192 g | 138 g | 34 g |
| Lichtstrom | 155 lm | 88 lm | 170 lm | 80 lm | 14 lm |
| Batterie | 1 * CR123A | 1 * AA | 4 * AAA | 3 * AAA | 4 * AG13 |
| Energietank | 3,9 Wh | 4,2 Wh | 7,5 Wh | 5,6 Wh | 0,96 Wh |
| Leuchtdauer | 8 Std | 6,5 Std | 120 h | 70 h | 50 h |
Ebenso wie die P7 sind auch die M1 und die M5 modular aufgebaut, d.h. man kann die Lampe komplett in die Einzelteile zerlegen und diese folglich auch einzeln nachbestellen und austauschen.
Ob die Lampen wirklich wasserdicht sind, wie in anderen Reviews beschrieben, weiß ich nicht.Als Reviewer wird man zwar ermutigt, auch solche verrückten Dinge zu machen, wie Lampe eingeschaltet in einen mit Wasser gefüllten Eimer legen, sie aus dem Fenster zu werfen oder sie aus 2-3 Metern fallenzulasen, aber ich habe das nicht ausprobiert. Das können andere machen. Isch möschte das nischt.
Die Lampe liegt sehr gut in der Hand. Man kann sie mit drei/vier Fingern greifen, mit dem Daumen an- und ausschalten und dem kleinen Finger die Fokussierung ändern. Und das alles gleichzeitig - ohne umgreifen oder die andere Hand benutzen zu müssen.
Hier sind mal 2 Bilder, die die M5 in Aktion zeigen. Einmal nicht fokussiert und einmal voll fokussiert
Die Schaltfolgen sind anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Einige Male trocken zuhause mit der Smart Card geübt und es geht einem aber leicht von der Hand. Finde ich vor allem für die oben genannte Nutzung des Strobe-Modus (innerhalb einer Sekunde 2 mal Tasten und 1 mal Schalten) sehr wichtig.
Ich war mit den Lampen (M1, M5 und P7) wie schon erwähnt, gestern abend mal draußen und habe den einen oder anderen Menschen durchaus etwas verwirrt. Auf dunklen Wegen und im Feld hat man durchaus schon aus bestimmt 150-200 Metern die Augen eines Hundes erkennen können.
Die ganzen technischen Einzelheiten, die durchaus beeindruckend sind, möchte ich jetzt hier nicht aufzählen, da das 1.) den Rahmen sprengen würde und 2.) die 2 Brüder das viel besser erklären können. Deshalb also nur die Links zu den entsprechenden Produktseiten M1 |M5 | K3.
Mittlerweile bin ich also stolzer Besitzer von 5 LED-Lensern, nämlich der P7, einer Hokus Focus und den gerade beschriebenen M1, M5 und K3. Die K3 hängt am Schlüsselbund, die P7 wird weiter zum Geocachen benutzt, eine der neuen (wahrscheinlich die M1) wirds wohl in die Jackentasche schaffen. Und für die Hokus Focus und die M5 wirds auch ne Verwendung geben. Gibt nämlich schon Interessenten dafür. Die Dinger sind ja auch geil.
Einen Kritikpunkt hätte ich aber dann doch noch. Die - bei der M1 und der M5 - mitgelieferten Holster sind leider etwas sparsam ausgefallen, also etwas zu klein. Die könnten etwas größer dimensioniert sein. Und den titanfarbenen Ring am Lampenkopf finde ich persönlich nicht so schick. Da gefällt mir das matte Schwarz wie bei den bisherigen LED-Lensern besser. Ist aber Geschmackssache. Das wars aber auch dann schon.
Übrigens … Weitere Reviews anderer Tester mit noch mehr Bildern und auch Videos findet man mit der folgenden Google-Suche.
Außerdem gibt es auch ein Forum des Herstellers, auf dem sich die stolzen LED-Lenser-Besitzer über ihre Lampen austauschen können. Zu den M-Lampen (M1|M5) gibts zwar bisher erst 4 Einträge, aber die sind ja auch brandneu.
Nachdem der Blog einige Tage über Google nicht gefunden wurde, also im Internet quasi nicht mehr vorhanden war, befinden wir uns wieder auf dem Weg der Besserung - zumindest was die Besucherzahlen angeht.

Was war los? Nun, Google hat mich - aus welchen Gründen auch immer - aus seinem Index entfernt. Die Abfrage auf site:andiary.35xxx.de führte ins Leere. Nicht existent.
Auch Google site:wordpress.35xxx.de brachte das gleiche Ergebnis. Hatte für die URLs dann am Wochenende einen Antrag auf Neuaufnahme gestellt, was für die Adresse wordpress.35xxx.de auch überraschend schnell funktioniert hat. Die ‘Hauptadresse’ andiary.35xxx.de ist aber nach wie vor nicht vorhanden. Zumindest nicht für Google.
Warum machen die sowas? Ohne Vorwarnung. Raus. Einfach so. Noch nicht mal Auf Wiedersehen haben sie gesagt. Kein Bye Bye, Arrivederci, Hasta luego, Au revoir oder Sayônara. Garnix. Da fühlt man sich ganz schon machtlos. Zumal man nix dagegen tun kann.
Don’t be evil …
Das ist ja mal ein schönes Plugin …
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Für die Sidebar dürfte es aber wohl trotzdem nix sein, da die wahrscheinlich eher zu schmal ist. Schade. Aber mal probieren … Und nach den Tags müsste ich auch mal schauen. Die werden seit geraumer Zeit garnicht mehr aktualisiert.
So geht das ja nicht weiter mit dem Blog. Seit einer Woche nur die ‘Daily Tweets’. Da das auf die Dauer etwas langweilig wird, werde ich die Twitter Tools daher erstmal deaktivieren bzw die tägliche Blogposterstellung aus meinen Tweets abschalten.
Also … die nächste Zeit entweder ‘normale’ Blogpostings oder eben garkeine. Weniger soll ja manchmal mehr sein. Und wer die Tweets sehen will, kann mir ja folgen.
Das war er also. Der erste Butzbacher Twitter-Stammtisch. Um 1900 Uhr haben wir uns getroffen, gegen 2215 Uhr wars dann zuende.
Mit von der Partie waren @verwintert, @kartmann, @kudelko, @apollo86, @bobby2405 und @arensch. Fürs erste Mal doch ganz ordentlich.War sehr lustig und informativ. Und man hat die Leute, die man bisher nicht - bzw nur über twitter.com - kannte, auch mal im RL gesehen.
Und für die Leute, die heute nicht dabei sein konnten … könnte mir vorstellen, dass wir sowas jetzt öfters veranstalten.
Interessant war die hohe iPhone-Dichte. Von den 6 Leuten waren mindestens 4 mit dem Apple-Telefon am Start. ‘Offizieller’ Hashtag ist übrigens #tsb. Ist nicht negativ vorbelastet. Können wir also vereinnahmen …
Und warum blogge ich jetzt? Anstatt zu twittern? Naja, sind eben doch nur 140 Zeichen …
Nachtrag, 20 Stunden später: Mir ist noch was aufgefallen … Während des Treffens hat keine(r) der Anwesenden getwittert oder gebloggt. Man sieht also, dass sich auch internetaffine Leute noch ‘ganz normal’ unterhalten können und nicht unbedingt Nerds oder Freaks sein müssen. Wollte ich nur mal festhalten.
Hatte ja vor etwa 3 Wochen berichtet, dass ich am SPIEGEL-Wissenstest teilgenommen habe. Heute gabs dann meine Auswertung. Andere Blogger hatten ihre teilweise gestern oder vorgestern schon bekommen.
Ich muss leider sagen, dass ich von meinem Abschneiden doch etwas enttäuscht bin. 33 von 45 möglichen Punkten, d.h. sehr unbefriedigende 73%. Da hätte ich mir (eigentlich) mehr erwartet. Besonders bei den Naturwissenschaften hab ich wohl noch Potenzial.
Und mit 3 richtigen Antworten mehr (z.B. Habsburg statt Hohenzollern, Norwegen statt Russland, BMW statt Porsche, Berlin statt Hamburg, Herz statt Gehirn oder Nussbaum statt Kastanie), würde ich zur Spitzengruppe (mit mehr als 80% richtiger Lösungen) zählen. Jaja, ich weiß - hätte, wäre, wenn, …
Ich sollte eine ständige Rubrik ‘Dumme Fragen oder Wieviele blöde Fernsehzuschauer rufen an?’ einrichten.
DSF: Welcher deutsche Nationalspieler spielt beim FC Chelsea?
(A) Michael Ballack oder (B) Lukas Podolski
Würde mich ja schon mal interessieren, wieviele Leute da so anrufen, um ein Trikot oder Karten zu gewinnen.














