Sep 03

Hatte mir die Tage über den amazon-Marketplace ein paar kleinere Dinge fürs Auto bzw das iPhone rausgesucht. Unter anderem einen USB-Car-Charger für den Zigarettenanzünder. Fabrikat: BELKIN. Recht günstig, keine Versandkosten, also bestellt. Bestellbestätigung war auch schnell da, gestern kam dann die SMS von der Packstation. Soweit alles ok.

Und jetzt eine kleine Aufgabe … Wer erkennt den Fehler?

 

Links das Originalphoto des bestellten und auf der Rechnung ausgewiesenen Artikels von BELKIN, rechts das Ding, das tatsächlich geliefert wurde.

So geht’s nun aber wirklich nicht. Markenprodukte anpreisen, Billigprodukte verschicken. Da muss natürlich ein Mail geschrieben werden …

Hallo,

wenn ich einen Belkin USB Car Charger bestelle, dann will ich auch einen Belkin USB Car Charger bekommen - und nicht ein Billigteil, das geliefert wurde.

Wie verfahren wir jetzt? Zurückschicken?

Grüße

andreas rensch

Die Antwort ließ glücklicherweise nicht lange auf sich warten und sah folgendermaßen aus …

Guten Tag Herr Rensch,
 
wir schicken Ihnen umgehend richtiges Produkt nach, das falsch gelieferte brauchen Sie zu uns NICHT zurückzusenden.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne unter [emailadresse] zur Verfügung.

Vielen Dank!

Geht doch. Warum nicht gleich? Aber ein ordentliches Geschäftsgebaren ist das trotzdem nicht.

 

Aug 24

Es funktioniert. Entgegen der Aussagen sowohl im Telekom-Laden Butzbach als auch seitens @telekom_hilft (auf Twitter) funktioniert die MultiSIM im iPad.

Vorher gab es aber noch eine kleine Hürde zu überwinden …

Kennen Sie schon unsere FAQ´s? Schauen Sie mal hier: http://bit.ly/ar9q2t. Hilft Ihnen die Antwort zur #MultiSIM mit dem #iPad? ^ja

@telekom_hilft am 18. August nachmittags via Twitter

Hinter diesem Link verbirgt sich - iPad und MultiSIM betreffend - folgendes …

Können iPhone-Bestandskunden mit einem Complete-Vertrag per MultiSIM das iPad als Zweitgerät mitnutzen?

Die Nutzung einer MultiSIM ist nicht mit dem iPad möglich. iPhone/Complete Bestandskunden benötigen eine CombiCard anstelle einer MultiSIM. Hierfür bekommen Sie attraktive CombiCard Vorteilsangebote für Gelegenheits- oder Dauernutzung.

Ein Kumpel (O aus B) hat mir dann allerdings einen Tag später bei einem Kaffee an seinem iPad demonstriert, dass es keine Probleme gibt. Habe dann gestern den Schritt gewagt und es in einen anderem Telekom-Shop versucht. Im Telekom Shop Business Linden.

“MultiSIM? Kein Problem. Sie haben ja einen Complete M Erste Generation. Kostet einmalig 30 Euro. Die Karte gebe ich Ihnen gleich mit. Sie wird dann innerhalb der nächsten 2 Stunden aktiviert.”

Ok, hat dann zwar nicht 2, sondern etwa 20 Stunden gedauert, aber das war jetzt in meinem Fall kein Problem, weil ich ja noch ne Simyo-Karte habe - die ich allerdings jetzt kündigen kann.

Eine kleine Hürde war allerdings noch zu überwinden. Anrufe aufs iPhone wurde sofort auf die Mobilbox umgeleitet. Und zwar nicht nur, wenn man auf dem iPad am surfen, mailen oder twittern ist, sondern auch, wenn die Karte ‘nur’ ins Netz eingebucht ist. Ärgerlich.

Die Lösung ist aber sehr einfach. Update der Netzbetreiber-Einstellungen auf dem iPhone. (Bei mir ist das jetzt Version ‘Telekom.de 8.1′) Das Ganze dauert etwa - 2 Sekunden. Ab sofort kann man also getrost die MultiSIM im iPad verwenden und ist auf dem iPhone trotzdem telefonisch erreichbar.

Merke:

- Mitarbeitern im Shop erstmal nix glauben.
- Immer eine zweite und ggf sogar dritte Meinung einholen
- Es gibt viele Leute, die keine Ahnung haben.
- Alles wird gut.

Und hier die Vorgeschichte in chronologischer Reihenfolge …

1.) Qerpxfynqra
2.) Das hat man nun davon
3.) Ein Satz mit X
4.) And the story continues …

 

Aug 18

Wenn ich’s ja nicht besser wüsste - weil ich 4+ Leute aus diesem Laden (Dirk, Tobi, Norman, Stefan, …) kenne - würde ich vermuten/behaupten, dass die bei der Deutsche Telekom alle unfähig sind.

Gestern …

Ich : Was ist mit der 2ten MicroSIM fürs iPad? Kommt die dann auch mit, oder kann/soll ich mir die selbst besorgen? Hätte die ja schon ganz gerne kurzfristig.

@telekom_hilft : die zweite Micro Sim ist unabhängig von der iphone Bestellung. Sie haben natürlich auch die Möglichkeit, diese direkt vor Ort im Shop zu besorgen.

Hatte ich das iPad erwähnt? Ja. Übrigens auch schon in meinen Gesprächen mit dem Mitarbeiter im Telekom-Shop, über dessen Kompetenz ich jetzt keine weitere Bemerkung machen werde.

Heute …

Nach dem Hinweis auf den lokalen T-Laden seitens @telekom_hilft habe ich diesen heute früh also aufgesucht.

“Eine MultiSIM? Fürs iPad? Das geht nicht. Die MultiSIM ist nur für Sprache. Für Daten brauchen Sie eine Datenoption. Kostet 19,95 im Monat.”

Mitarbeiter im T-Laden
nicht der ### vom letzten Mal, sondern ein anderer
(aber nicht der Dicke)

Dass man mit dem iPad nicht telefonieren kann, sollte mittlerweile auch den Leuten im T-Laden und bei @telekom_hilft bekannt sein. Habe mich also nochmals ins Internet begeben und auf der Internetseite der Telekom bzw T-Mobile folgenden Hinweis gefunden …

Mit MultiSIM1) nutzen Sie mit einem Vertrag und einer Rufnummer bis zu drei Geräte. Sie können beispielsweise mit dem Laptop surfen und gleichzeitig mit Ihrem Handy telefonieren. (…) Mit MultiSIM wird die Multinutzung Ihrer Handys und Datengeräte zum Kinderspiel. (…) Ihre MultiSIM können Sie direkt in Ihrem persönlichen Bereich bestellen, telefonisch bei der Service-Hotline oder im Telekom Shop.

Ja, was denn jetzt? Habe jetzt nochmals eine Anfrage an @telekom_hilft abgesetzt. Gehe allerdings davon aus, dass ich eine dritte (unterschiedliche) Antwort bekomme. Werde mit dem iPad also wohl doch bei simyo bleiben.

Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass es bei anderen Läden wohl auch nicht besser ist.

 

Aug 01

Endlich hatten wir mal ein paar Leute zusammen, um die Wunderbeeren zu testen. Wir hatten zwar auf der Arbeit schon einmal einen kleinen Versuch gemacht, aber gestern waren wir wirklich viele.

Mit dabei waren … Jil, Basti, Nils, Tobi, Matthi, Olga, Mirko, Marco, André, Daniel, Maxi, Piff, Stefan, Momo, Jasmin und ich.

Eingekauft hatten wir Zitronen (na klar), diese sauren grünen Äpfel, Chips mit Salz und Essig, Saure Johannisbeeren von Katjes und Saure Bohnen von Haribo. Außerdem aus der Küche Balsamico-Essig und Balsamico-Creme. Zitronensäure in Pulverform. Und Bier.

Aber was ist das eigentlich - die Wunderbeere?

Die Wunderbeere ist eine Pflanze, die aus Westafrika stammt und heutzutage in Afrika, Asien und Florida gezüchtet wird. Die Wunderbeere trägt Beeren, die ein aktives Glycoprotein beinhalten.Dieses Protein bewirkt mit den Geschmacksrezeptoren auf der Zunge, dass saures und bitteres Essen (zum Beispiel Zitronen und Rhabarber) auf einmal süß schmeckt.

Hierzulande gibt es die Wunderbeere in Tablettenform. Diese Tablette (von den großen reicht auch eine halbe) lässt man auf der Zunge zergehen. Die Wirkung hält dann zwischen 15 Minuten und 2 Stunden an. Danach ist wieder alles normal. Nebenwirkungen treten keine auf, da es keine bewusstseinserweiternde Droge ist.
 

 
Zu Beginn hat jeder der Anwesenden/Teilnehmenden eine halbe Tablette - was normalerweise reicht - in die Hand bekommen. Trotz einer kurzen Einleitung waren einige erst etwas skeptisch. Aber interessiert und gespannt.

Zuerst der Geschmackstest. “Schmeckt wie Papier - Pappe - Schmeckt überhaupt nicht.”

Nachdem sich die Tabletten (auf der Zunge) aufgelöst hatten, waren zuerst die Zitronen dran. Natürlich. Die schmeckten zwar noch nach Zitrone, waren aber überhaupt nicht mehr sauer. Überraschung. :-)

Zwischendurch machten dann die Haribo- und Katjes-Dinger die Runde. Die waren auch nicht sauer - allerdings meinte der eine oder andere, dass die sonst auch nicht besonders sauer wären - obwohl es auf der Packung draufsteht. Naja …

Die Chips, die vorher recht intensiv nach Essig schmeckten, hatten diesen Geschmack verloren und man konnte sie recht gut essen. Der Essig schmeckte nicht viel anders, was wohl daran lag, dass wir keinen ‘normalen’ Essig, sondern ‘nur’ Balsamico-Essig und Balsamico-Creme zur Verfügung hatten, die an sich schon recht mild sind.

Wer Bier trinken mag, sollte sich vorher überlegen, ob er eine Wunderbeere-Tablette einwirft. Ich hatte mir vor dem Test ein Flens aufgemacht - was unter dem Einfluss der Wunderbeere gar nicht mehr herb, sondern eher lasch schmeckte.

Während des Tests konnten wir feststellen, dass sowohl die Dauer der Wirkung als auch das Geschmacksempfinden durchaus unterschiedlich waren. Während bei einigen die Wirkung schon nachließ, futterten andere immer noch fleißig Zitronen.

Für einen netten Abend oder eine Party ist das durchaus ein netter Spaß, ob man die Wunderbeere auch zum Kochen verwenden kann, wie es auf der Website des Vertriebs steht, weiß ich nicht, da wir das nicht ausprobiert haben.

Die Wunderbeeren wurden freundlicherweise von www.wunderbeere.com zur Verfügung gestellt. Nochmals Vielen Dank an Aida.

 

Jul 27

[Trigami-Review]

Die M7 also. Nach der Hocus Fokus, der P7 und einigen kleineren (M1, M5 und K3) kann ich schon eine kleine Sammlung an LED-Taschenlampen vorweisen. Und gleich mal vorweg: Die M7 ist eindeutig das Top-Modell.

Bisher dachte ich ja, die P7 wäre das NonPlusUltra in dieser Klasse, aber die M7 toppt die P7 eindeutig.

Wie die P7 (und eigentlich alle LED Lenser) hat die M7 auch nur einen Knopf - am Ende der Lampe. Dieser Knopf hat es allerdings in sich. Das ist nicht einfach nur ein Ein-/Aus-Schalter, sondern einer mit dem die ganze Lampe gesteuert wird. Gesteuert? Ja, gesteuert, denn sie verfügt über 2 Energy Management Modi und 3 Light Modi, kann also weit mehr, als nur hell - und zwar sehr hell - zu machen.

Aber eins nach dem andern …

Zuerst ein paar Eckdaten. Die Lampe ist 137 mm lang, wiegt 193 Gramm, braucht 4 AAA-Batterien, macht 11 Stunden lang Licht und leuchtet 255 Meter weit. Die Lichtleistung beträgt 220 Lumen. Zum Lieferumfang gehören die Lampe an sich, ein stabiler Gürtelclip, eine Handschlaufe und eine Bedienungsanleitung.

Die M7 ist aus 7 einzelnen Modulen aufgebaut, von jedes für sich auch ausgetauscht werden kann. Falls es mal Probleme mit der Lampe geben sollte, muss nicht die komplette Lampe getauscht oder ersetzt werden, sondern nur das betreffende Modul. Sehr praktisch.

Wie oben schon erwähnt, ist die M7 nicht einfach eine Taschenlampe, sondern ein kleines Wunderwerk der Technik. Diese Technik wird von der Herstellerfirma Smart Light Technology (SLT) genannt. SLT steuert die verschiedenen Lichtprogramme und das Energiemanagement über einen(!) Schalter.

Aber zurück zu den verschiedenen Modi …

Energy Management Modi Hiermit kann der Anwender entscheiden, wie die vorhandene Energie (aus dem Batterietank) genutzt wird.

Wir unterscheiden zwischen a) Energy Saving Modus und b) Constant Current Modus. Die Unterschiede der beiden Modi kann man am besten mit diesem Schaubild erklären. Wie heißt es doch? Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte.

Light Modi und Funktionen Hier entscheidet sich der Anwender für die Art der Nutzung seiner M7. Power, Low Power, Dim, Blink, SOS, Strobe oder Defense Strobe.

Auch für die Modi und Funktionen nehmen wir ein Schaubild zur Hand. Ich könnte es nämlich nicht besser erklären.

Der ‘normale’ Anwender wird wahrscheinlich das ‘Easy’-Modus benutzen. Ein und Aus ohne viel Drumrum. Ich habe die M7 derzeit (natürlich) im ‘Professional’-Modus aktiv. Ein und Aus geht hier natürlich auch, man hat aber noch die Funktionen Blinken, SOS und Strobe in der Hinterhand. Das ist ganz nützlich, wenn der abendliche Nachhauseweg durch einen dunklen Park führt. ‘Defense’-Modus ist ähnlich gestrickt wie ‘Easy’, außer das ‘An’ und Tasten hier kein Dauerlicht, sondern eine ‘Defense-Strobe-Funktion’ bewirkt.

Fokus geht natürlich auch. Muss man wohl nicht extra erwähnen. Im Gegensatz zur P7 kann der Schieberegler, der die Breite des Lichtkegels bestimmt, in jeder Position arretiert werden - sofern man das möchte.

Auch wenn das mit den vielen Funktionen auf einem Knopf anfangs etwas verwirrend erscheint, mit etwas Übung hat man das schnell raus und die Bedienung ist recht einfach.

Was mir nicht so gut gefällt - und an der P7 meines Erachtens besser war - ist die Halterung, mit der die M7 geliefert wird. Hier empfand ich das stabile Holster als die bessere Wahl. Aber wenn man beide hat, kann man ja wählen.

Über alles gesehen ist die M7 wieder eine komfortable multifunktionale Lampe mit einfacher Bedienung, einer unglaublichen Lichtleistung, die aber im Dim-Modus auch durchaus ein blendfreies Lesen, z.B. von Wanderkarten oder Geocaching-Beschreibungen erlaubt.

Und hier noch einige Bilder … m7 focus power | m7 focus low | m7 wide | p7 focus

Zu den Produktseiten geht es hier entlang … Led Lenser M7 | Led Lenser MT7

Und hier 2 nützliche Links zu den verwendeten Technologien : Smart Light Technology | Advanced Focus System und 2 Seiten, auf denen man sich mit anderen Anwendern austauschen kann : LED LENSER Forum | LED LENSER Gallery.

Auf Facebook und Twitter sind die Zwei Brüder natürlich auch vertreten.

Jetzt zum Produkt

 

Jun 22

Da hat die taz recht …

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* Apple Safari

Ich würde mir ja gerne eine Freude bereiten. Es liegt in diesem Fall allerdings nicht in meiner Hand.

 

Mär 30

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Mär 08

Jetzt muss will ich mich als bekennender Fußballfan auch mal zu diesem Thema äußern. Habe ja schließlich lange genug dazu geschwiegen.

Was zuvor geschah …

Ein junger Schiri (Michael Kempter) beklagt sich bei DFB darüber, dass er von einem Quasi-Vorgesetzten (Manfred Amerell) sexuell belästigt wurde. Was - im Nachhinein betrachtet - ziemlich dumm von ihm war.

Die ganze Vorgeschichte, also wer wann was von wem gewusst hat und diese Information wem wielange warum auch immer vorenthalten hat, mag ich jetzt gar nicht erzählen. Das ist nämlich sehr kompliziert.

Hier nur die Namen der handelnden Personen, nach denen man - auch in Kombination - sehr schön googlen kann.

- Michael Kempter (jüngster deutscher FIFA-Schiedsrichter, fühlt sich sexuell belästigt)
- Manfred Amerell (Schiedsrichtersprecher, wird der sexuellen Belästigung beschuldigt)
- Volker Roth (Vorsitzender des DFB-Schiedsrichterausschusses)
- Franz-Xaver Wack (ehemaliger Schiedsrichter)
- Rainer Koch (ehemaliger DFB-Vizepräsident, Ressort Schiedsrichterwesen)
- Theo Zwanziger (DFB-Präsident und Jurist)

Herr Kempter vertraut sich also dem DFB an. Eine - wie auch immer geartete - Beziehung zwischen den beiden kann wohl - wie aus mehreren E-Mails mittlerweile bekannt wurde - nicht ausgeschlossen werden. Inwieweit diese Beziehung auf Freiwilligkeit basiert(e), müssen wohl künftig die Gerichte klären. Das ist für die mittlerweile tobende Schlammschlacht meines Erachtens auch nicht relevant.

Der DFB schlägt sich - ohne Amerell vorher anzuhören - auf die Seite von Kempter, was dazu führt, dass der DFB nun Amerell der sexuellen Belästigung beschuldigt. Amerell lässt sich das nicht gefallen und schließt mit dem DFB einen Vergleich.

Amerell verzichtet darauf, den DFB zu verklagen, bekommt dafür aber die Namen von 3 weiteren Schiris, die sich ebenfalls beim DFB gemeldet haben. Der DFB darf weiter behaupten, der ehemalige Funktionär habe Schiedsrichter sexuell belästigt. Ist also - wenn nicht moralisch, so doch mindestens juristisch - fein raus.

Gegen die 4 Schiedsrichter, die behaupten, Amerell habe sie sexuell belästigt, wird er (Amerell) also - wenn ich das richtig sehe - genau wegen der gleichen Behauptung Strafanzeige stellen. Gegen Kempter außerdem auf Schadenersatz klagen. 4 junge Schiris sind wahrscheinlich leichter einzuschüchtern als der große DFB.

Geschickt eingefädelt. Da hat sich der DFB, seines Zeichens der weltgrößte Sportverband, ganz schön über den Tisch ziehen lassen.

Dann tritt dieser Herr Amerell letzten Donnerstag Abend bei meinem ‘Lieblingsmoderator’ Kerner (#kotz) in dessen Talkshow auf und ruiniert mal so nebenbei die Karriere des jungen und durchaus guten Schiedsrichters Kempter. Nicht ohne zu betonen, dass der DFB und sein Präsident Theo Zwanziger “ganz anders gehandelt hätte, wenn er Menschen achten und auf Menschen schauen würde”.

Da muss ich dem Herrn Amerell ja durchaus Recht geben. Der DFB hat sich - wie auch schon in der Geschichte um die Vertragsverhandlung von Bierhoff/Löw vor einigen Wochen - sehr stümperhaft verhalten.

Auch hat er seine Glaubwürdigkeit und Seriosität verloren. Der DFB, in der Person seines Vorsitzenden Theo Zwanziger ermutigt schwule Bundesliga-Fußballer, sich zu outen. Man würde ihnen bei diesem Schritt jegliche Unterstützung zusichern.
Also … wenn ich ein schwuler Fußballer wäre, würde ich das sowieso schon mal lassen. Da könnte der DFB Unterstützung versprechen wie man will, das würde einem in einem Stadion mit >50.000 (oft homophoben) Fußballfans auch nix helfen. Und wenn man sich anschaut, wie ‘professionell’ der DFB mit aktuellen Themen umgeht, würde ich mir das gleich abschminken.

Aber zurück zu Herrn Amerell und seinem Auftritt beim Sportjournalistendarsteller. Mit den den DFB-betreffenden Aussagen hat Herr Amerell wohl recht.

“Der DFB-Präsident hat die Ehre von Menschen auf dem Altar der Öffentlichkeit geopfert.” (…) “Der DFB hat doch das Grundrecht auf den Schutz des Privatlebens und der Intimsphäre mit Füßen getreten, als er ohne jede Rechtsgrundlage und ohne Information des Betroffenen diese Vorwürfe öffentlich gemacht hat.”

Er bedauert zwar, “dass er diesen ganzen Mist an die Öffentlichkeit tragen muss”, verhält sich allerdings selbst nicht besser und zerstört mal eben die Karriere seines früheren (vermeintlichen) Lovers, in dem er neben den für die ‘Sexgeschichte’ relevanten Einzelheiten auch Mails veröffentlich, die mit der ganzen Geschichte überhaupt nichts zu tun haben. Unter anderem die folgende Mail, die wohl die Hälfte der Republik durchaus nachvollziehen kann, Herrn Kempters Schiri-Karriere aber durchaus beendet haben dürfte.

‘Bis später. Freu mich aufs Bayernspiel. Hoffentlich fliegen sie gleich raus. Dann stoßen wir an!’

Kempter in einer Mail an Amerell

Auch gibt er ’seinen Michi’ in den folgenden Tagen noch der Lächerlichkeit preis, in dem er z.B. folgendes der BILD-Zeitung in den Schreibblock diktiert.

“Er wird der erste FIFA-Schiedsrichter sein, der kein Spiel pfeift. Er kann das FIFA-Emblem nur auf seinem Schlafanzug tragen.”

Zur Erklärung: Kempter ist zwar mittlerweile FIFA-Referee, hat aber noch kein Spiel gepfiffen. Das Erreichen seines Ziels (FIFA-Schiedsrichter), das Ende der Beziehung und die Beschwerde beim DFB bringt Herr Amerell dann auch in einen Zusammenhang, der sicher nicht leicht wegzudiskutieren ist.

“Wenn man den ganzen E-Mail-Verkehr über drei Jahren verfolgt und aufmerksam liest, kommt man zum genau gegenteiligen Eindruck. Dann sieht es so aus, als sei ich unter Druck gesetzt worden. Und dass ich wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wurde, nachdem Michael Kempter FIFA-Schiedsrichter geworden ist.”

Aber könnte es nicht auch sein, dass Herr Kempter das alles nur solange mitgemacht hat, bis er von Herrn Amerell unabhängig war, also von seiner Seite nichts mehr zu befürchten hatte? (Was sich ja im Nachhinein als fatale Fehleinschätzung herausstellt.)

Wenn man das alles als Außenstehender beobachtet, fragt man sich schon, wie eine Beziehung - oder sogar Liebe(?) - so in Hass umschlagen kann. Und was ist das für ein Mensch? Der alle eMails, die er über die Jahre von seinem ‘Verhältnis’ bekommen hat, aufhebt und archiviert. Private und intime Malis, die keinen außer die beiden Betroffenen etwas angehen. Hat er die aufgehoben, weil er immer schon wusste, dass er die irgendwann mal benutzen würde, wenn es irgendwann aus sein wird? Schäbig.

Und der hat die wohl alle auf Papier. Internetausdrucker. Und es scheint noch nicht zu Ende zu sein.

“Ich habe noch genügend Munition gegen ihn. Wenn er nicht aufhört zu lügen, kann ich ihm ungefähr hundert weitere Mails zeigen. Oder ich werde auf Wunsch den Ordner mit den Mails FIFA, UEFA und dem DFB zur Verfügung stellen.”

Einiges davon hat Amerell ja schon publik gemacht. Man darf muss gespannt sein, welche intimen Details da noch ans Licht der Öffentlichkeit kommen.

Also immer dran denken …

- Don’t write anything you can phone.
- Don’t phone anything you can talk.
- Don’t talk anything you can whisper.
- Don’t whisper anything you can smile.
- Don’t smile anything you can nod.
- Don’t nod anything you can wink.

Da hätte sich der Herr Kempter besser auch dran gehalten …

Was an der ganzen Geschichte und der Darstellung in der Öffentlichkeit auch zu denken geben sollte, ist die Erfahrung, wie schnell die ganzen guten Vorsätze, die nach dem Tod von Robert Enke (den ich jetzt eigentlich gar nicht erwähnen wollte) allerorten zu hören waren, schon wieder vergessen sind. Also Verständnis, anderer Umgang mit dem Leistungsdruck, Menschlichkeit im Profisport, …. Also doch alles nur Allgemeinplätze und heiße Luft?

P.S. Und der Herr Kerner ist nicht der nette Moderator, für den ihn viele Leute halten.

 

Jan 25

Post von der Bausparkasse …

Qualität setzt sich durch. Neben der Stiftung Warentest haben im letzten Jahr auch die Zeitschrift Hörzu und das Internet-Vergleichs-Portal FMH.de unser Angebot ausgezeichnet. Die prämierten Vorteile nutzen Sie auch mit unseren Baufinanzierungsangeboten.

Warum nicht gleich die TV-Spielfilm? Weil die Hörzu in Sachen Finanzierung, Bausparen und Kapitalanlagen noch(!) kompetenter ist …?

 

Jan 23

Heute früh im Radio. Eine Anruferin …

“Unsere Tochter kam gestern aus der Schule nach Hause und meinte, sie wolle 10 Euro für Haiti spenden. Da ist sie an ihr Sparschwein und hat über 40 Euro rausgeholt. Oma, Opa und wir haben dann noch etwas draufgelegt. Insgesamt haben wir über 200 Euro an Ärzte ohne Grenzen gespendet.”

Oberpeinlich. Man kann doch auch was spenden, ohne damit hausieren zu gehen.

 

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