Ashkan Dejagah
Na, der traut sich ja was …
12. Oktober. Länderspiel der deutschen U21 in Israel. Einer will nicht mit nach Tel Aviv. Der Deutsch-Iraner und Nationalspieler des VfL Wolfsburg Ashkan Dejagah.
Daraus wird - natürlich - wieder ein Politikum gemacht.
“(…) wir werden nicht hinnehmen, dass ein deutscher Nationalspieler aus Gründen der Weltanschauung seine Teilnahme an einem Länderspiel absagt.”"
DFB-Präsident Theo Zwanziger
Der Zentralrat der Juden in Deutschland spricht gar von einem privaten Judenboykott und einem fatalen Zeichen und fordert Sanktionen des DFB gegenüber Dejagah. Bullshit. Warum kann man die Entscheidung Dejagahs nicht einfach akzeptieren?
Die komplette Story gibt’s bei Spiegel Online
3 Responses to “Ashkan Dejagah”
Leave a Reply
Liebe Kommentarschreiber,
eins vorweg. Wie jeder Blogger freue ich mich natürlich über zum jeweiligen Posting passende Kommentare.
Solltet Ihr allerdings der Ansicht sein, bei dieser Gelegenheit gleich noch einen Link hinterlassen zu müssen, der offensichtlich einen gewerblichen Hintergrund vermuten lässt, kommt jetzt ein freundlich gemeinter Hinweis.
Ich gehe davon aus, dass Ihr nichts dagegen habt, Euch diesen Service der Werbeeinblendung auch etwas kosten zu lassen.
Ich behalte mir nämlich vor, für die Nutzung des Blogs bzw seiner Kommentarfunktion als Werbefläche eine entsprechende Rechnung zu stellen. Der Einmalbetrag beträgt derzeit 100 Euro. Dafür bleiben der Kommentar und auch der Link solange aktiv, wie es diesen Blog gibt. Halte ich für fair.











Oktober 9th, 2007 at 1048
… also ich weiss nicht … irgendwie stimme ich dir zu, irgendwie denke ich mir auch: was für ein fatales Zeichen, wenn man als Sportverband akzeptiert, dass einer ihrer Repräsentanten aus Gründen von … hmm … ist “Antisemitismus” das richtige Wort? … nicht nur aber auch bei unserer deutschen Vorgeschichte an einer Sportveranstaltung nicht teilnehmen will …
Oktober 9th, 2007 at 1059
[...] So spitz formuliert will ich das mal hinstellen und auf die Diskussion über »Ashkan Dejagah«, dem in Wolfsburg spielenden deutsch-iranische U21-Nationalspieler, in Andis Blog hinweisen, der auch auf den SPON-Artikel verlinkt. [...]
Oktober 9th, 2007 at 1353
Das Problem, dass wir aus diesem “Dilemma” (Vergangenheit, Verhältnis DEU/ISR, …) nie herauskommen liegt m.E. darin, dass wir auch nach 60 Jahren immer noch nicht “normal” damit umgehen (wollen?/dürfen?) und solche Vorgänge wie diesen immer wieder (wie es mal ein berühmter Fußballer - wer war’s nochmal? - sagte) hochsterilisieren.
Etwas mehr Normalität würde uns allen guttun.
Hätte es nicht für gut befunden, wenn der Dejagah z.B. eine Verletzung vorgetäuscht hätte. Ob man sein Verhalten jetzt gutheißt oder nicht, es ist nun mal die Realität, dass Iran mit Israel ein Problem hat (und er bzw seine Familie evtl mit Nachteilen hätten rechnen müssen).
Soll er sein(!) privates Leben wegen der deutschen Vergangenheit aufs Spiel setzen? Glaube nicht.