Frankfurt hat jetzt auch was Schönes Kompetenzkompetenz
Jan 23

Heute früh im Radio. Eine Anruferin …

“Unsere Tochter kam gestern aus der Schule nach Hause und meinte, sie wolle 10 Euro für Haiti spenden. Da ist sie an ihr Sparschwein und hat über 40 Euro rausgeholt. Oma, Opa und wir haben dann noch etwas draufgelegt. Insgesamt haben wir über 200 Euro an Ärzte ohne Grenzen gespendet.”

Oberpeinlich. Man kann doch auch was spenden, ohne damit hausieren zu gehen.

5 Responses to “Tue Gutes und rede darüber”

  1. Alexander Says:

    Zweischneidig … einerseits ja, anderseits ist der Vorbildeffekt ja auch nicht zu vernachlässigen. So wie neulich bei der Spendenaktion von Spreeblick, ob da so viele mitgemacht hätten, wenn keine offene Spenderliste gewesen wäre?

  2. andreas Says:

    Zweischneidig, ja, … wobei das nochmal ein Unterschied ist, ob man in einer Liste steht oder im Radio genannt wird oder sich selbst so in den Vordergrund stellt, wie diese Frau das gemacht hat.

  3. Alexander Says:

    Vielleicht war sie einfach nur sehr stolz auf ihr Kind? Könnte ich mir gut vorstellen.

  4. andreas Says:

    Könnte man im ersten Moment vermuten. Aber warum muss sie dann noch drauf hinweisen, dass Oma, Opa und die Eltern ja auch noch 200 Euro draufgelegt haben? Für mich ist das die reine Selbstdarstellung.

  5. Alexander Says:

    Naja, manche sind dann so Chronisten und erzählen alles - denn den Leuten vom Radio muss man ja alles sagen. Oder vielleicht wollten sie nicht so dastehen, als würde das Kind spenden und sie nicht. Vielleicht hast du aber auch einfach Recht. :-)

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eins vorweg. Wie jeder Blogger freue ich mich natürlich über zum jeweiligen Posting passende Kommentare.

Solltet Ihr allerdings der Ansicht sein, bei dieser Gelegenheit gleich noch einen Link hinterlassen zu müssen, der offensichtlich einen gewerblichen Hintergrund vermuten lässt, kommt jetzt ein freundlich gemeinter Hinweis.

Ich gehe davon aus, dass Ihr nichts dagegen habt, Euch diesen Service der Werbeeinblendung auch etwas kosten zu lassen.

Ich behalte mir nämlich vor, für die Nutzung des Blogs bzw seiner Kommentarfunktion als Werbefläche eine entsprechende Rechnung zu stellen. Der Einmalbetrag beträgt derzeit 100 Euro. Dafür bleiben der Kommentar und auch der Link solange aktiv, wie es diesen Blog gibt. Halte ich für fair.

Diese Regelung gilt ab dem 25. Februar 2009.